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Honda MotorradAlle Modelle 2026 · 2027

8 Modelle

Honda Adventure Motorrad: Reiseenduros für Strasse und Gelände

Ein Adventure Motorrad verbindet Reisekomfort mit Reserven für Schotter und Feldwege. Honda deckt die Gattung von der leichten CRF300L bis zur Africa Twin CRF1100L ab. Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Modelle mit Hubraum, Leistung und passendem Führerausweis.

Honda Transalp XL750 Adventure-Motorrad in der Seitenansicht

8 Modelle

Alle Adventure Motorräder von Honda

  • 8 Modelle von 286 bis 1084 ccm
  • Leistung von 20,1 bis 75 kW
  • 6 Modelle mit Ausführung für Kategorie A beschränkt
  • DCT bei Africa Twin, Adventure Sports, NC750X und X-ADV
  • E-Clutch bei Transalp XL750 und NX500
  • Leichtestes Modell laut Händlerdaten: CRF300L

Was zeichnet ein Adventure Bike aus?

Adventure Bikes, auch Reiseenduro oder Adventure-Tourer genannt, sind für lange Etappen gebaut, die nicht immer auf Asphalt enden. Typisch sind eine aufrechte Sitzposition, ein breiter Lenker, Windschutz und ein Fahrwerk mit Reserven für unbefestigte Wege.

Im Alltag zeigt sich ihre Vielseitigkeit: unter der Woche zur Arbeit, am Wochenende über Pässe, in den Ferien mit Gepäck. Wie viel Gelände Sie tatsächlich fahren und wie oft Sie zu zweit unterwegs sind, entscheidet über die passende Grösse. Honda bietet dafür Modelle von 286 bis 1084 ccm.

Auch die Ausstattung spielt mit. Transalp XL750, NX500 und NC750X haben ein 5-Zoll-TFT-Display, bei NX500 und NC750X mit Honda RoadSync für die Verbindung zum Smartphone. Die NX500 bringt zusätzlich die Traktionskontrolle HSTC mit, die Transalp XL750 LED-Doppelscheinwerfer und ein Windschild mit mittigem Luftkanal.

Entscheidungshilfe: Ausweis, Grösse und Fahrkönnen

Welches Adventure Motorrad für Sie in Frage kommt, hängt zuerst vom Führerausweis ab. Für die Africa Twin CRF1100L und die Africa Twin Adventure Sports brauchen Sie die Kategorie A. Transalp XL750, NC750X und X-ADV werden zusätzlich in einer Ausführung mit höchstens 35 kW angeboten, passend zur Kategorie A beschränkt. Diese Stufe ist in der EU als A2 bekannt. NX500, CRF300 Rally und CRF300L sind ohnehin innerhalb dieser Grenze.

Am leichtesten ist laut Händlerdaten die CRF300L, am schwersten die Africa Twin Adventure Sports. Wer viel abseits befestigter Strassen unterwegs sein möchte oder wenig Erfahrung im Gelände hat, kommt mit einem kompakten Motorrad schneller zurecht. Für weite Reisen zu zweit sprechen dagegen mehr Hubraum, ein grosser Tank und guter Windschutz.

Fahrtechnik macht im Gelände mehr aus als Leistung. Wer das Stehen auf den Fussrasten, eine vorausschauende Blickführung und dosiertes Bremsen auf losem Untergrund beherrscht, ist mit jeder Reiseenduro sicherer unterwegs.

Die Honda Reiseenduros im Überblick

Die Africa Twin CRF1100L ist mit 1084 ccm und 75 kW das grosse Allround-Modell. Verstellbare Windschutzscheibe, schlauchlose Reifen und Varianten mit Doppelkupplungsgetriebe (DCT) machen sie zur Partnerin für lange Touren mit Abstechern ins Gelände. Die Africa Twin Adventure Sports nutzt denselben Motor, bringt aber einen 24,8-Liter-Tank, eine üppigere Verkleidung, eine niedrigere Sitzhöhe und ein elektronisch einstellbares Fahrwerk von Showa (EERA) mit.

Die Transalp XL750 (755 ccm, 67,5 kW) ist die Reiseenduro der Mittelklasse, auch als Variante mit Honda E-Clutch. Die NX500 mit Zweizylinder, 471 ccm und 35 kW ist kompakt, handlich im Stadtverkehr und tauglich fürs Gelände, ebenfalls mit E-Clutch erhältlich. Die NC750X (745 ccm, 43,1 kW) setzt auf lange Federwege und Alltagstauglichkeit und ist als Dual-Clutch-Variante mit DCT zu haben.

Die CRF300L ist das leichteste Modell der Rubrik: geländegängig, mit Strassenzulassung und handlich in der Stadt. Die CRF300 Rally hat denselben Motor mit 286 ccm und 20,1 kW, fasst mit 12,8 Litern aber deutlich mehr Kraftstoff als die 7,8 Liter der CRF300L. Der X-ADV schliesslich verbindet Adventure-Auftritt und Roller-Komfort: 745 ccm, 43,1 kW und ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen.

Probefahrt und Fahrsicherheitstraining für Reiseenduro-Fahrer

Sitzhöhe, Gewicht und Windschutz beurteilen Sie am besten selbst. Honda Motorrad Zürich, offizieller Honda-Händler, berät Sie zu Varianten und Ausstattung und vereinbart mit Ihnen eine Probefahrt. Fahren Sie wenn möglich zwei Grössen nacheinander, um den Unterschied im Handling zu spüren.

Für sicheres Fahren auf Schotter bietet die MX-Academy ein Fahrsicherheitstraining für Reise-Enduro- und Adventure-Fahrer an, wahlweise mit eigenem Motorrad oder im Komplett-Paket mit Mietbike und Ausrüstung. Es findet abseits öffentlicher Strassen statt, darum brauchen Sie dafür keinen Führerausweis.

Häufige Fragen: Adventure Motorrad

Welcher Führerausweis ist für ein Adventure Motorrad von Honda nötig?

Das hängt vom Modell ab. Beide Africa Twin verlangen die Kategorie A. Transalp XL750, NC750X und X-ADV gibt es zusätzlich mit höchstens 35 kW für A beschränkt. NX500, CRF300 Rally und CRF300L bleiben in jeder Ausführung innerhalb dieser Grenze.

Was unterscheidet die Africa Twin von der Adventure Sports?

Beide haben 1084 ccm und 75 kW. Bei der Adventure Sports fasst der Tank 24,8 Liter, bei der Africa Twin 18,8 Liter. Dazu kommen mehr Wind- und Wetterschutz, eine niedrigere Sitzhöhe und das elektronisch einstellbare Showa-EERA-Fahrwerk. Sie ist auf lange Etappen ausgelegt.

Welche Reiseenduro eignet sich für Einsteiger?

Kompakte Modelle wie CRF300L und CRF300 Rally oder die NX500 mit 35 kW. Alle drei sind mit Kategorie A beschränkt fahrbar und im Gelände leichter zu kontrollieren als ein grosses Reisemotorrad.

Gibt es Adventure Bikes ohne Kupplungshebel?

Ja. Africa Twin, Africa Twin Adventure Sports und NC750X sind mit Doppelkupplungsgetriebe (DCT) erhältlich, der X-ADV schaltet ebenfalls per DCT. Transalp XL750 und NX500 gibt es mit Honda E-Clutch, die das Kuppeln übernimmt; wer will, kuppelt trotzdem selbst.

Wo kann ich das Fahren im Gelände üben?

Im Fahrsicherheitstraining der MX-Academy, das sich an Fahrer von Reiseenduros und Adventure Bikes richtet. Sie nehmen Ihre eigene Reiseenduro mit oder wählen das Komplett-Paket mit Mietbike. Da es nicht auf öffentlichen Strassen stattfindet, ist kein Führerausweis nötig.

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