- 1'000 ccm
- 160 kW
- 1 Variante
5 Modelle
Ein Supersport Motorrad ist für Rennstrecke und kurvige Landstrassen gebaut: aerodynamische Verkleidung, sportliche Sitzposition, präzises Fahrwerk. Honda deckt die Gattung von der CBR500R für Kategorie A beschränkt bis zur CBR1000RR-R Fireblade SP mit rund 160 kW ab. Hier finden Sie alle vier Modelle im Vergleich.

5 Modelle
Supersportler oder Sportmotorräder sind auf Leistung und Präzision ausgelegt. Die Fussrasten sitzen hoch, der Lenker tief, der Oberkörper liegt über dem Tank. Das gibt viel Kontrolle in schnellen Kurven, ist auf langen Etappen aber anstrengender als ein Naked Bike oder ein Tourer.
Bei Honda fliesst die Erfahrung aus dem Rennsport direkt in diese Modelle. Die Fireblade entstand mit den Rückmeldungen von HRC und Rennfahrern, die CBR600RR übernimmt Elektronik und Aerodynamik von der RC213V-S, der Strassenversion des MotoGP-Motorrads RC213V. Auch die CBR500R trägt den Fireblade-Stil mit aerodynamischen Winglets.
Ein Sportmotorrad verlangt auch, das eigene Können zu pflegen. Gute Schutzausrüstung, Reifen auf Betriebstemperatur und eine saubere Linienwahl sind auf der Landstrasse ebenso wichtig wie auf der Rennstrecke.
Welches Supersport Motorrad Sie fahren dürfen, bestimmt der Führerausweis. Für CBR1000RR-R Fireblade SP und CBR600RR brauchen Sie die Kategorie A. Die CBR650R gibt es mit 70 kW für Kategorie A oder mit auf 35 kW begrenzter Leistung für die Kategorie A beschränkt, EU-weit als A2 bekannt. Die CBR500R hat 35 kW und ist direkt für A beschränkt ausgelegt.
Leistungen von 89 kW oder rund 160 kW lassen sich auf öffentlichen Strassen kaum ausschöpfen; ihr Potenzial zeigen diese Modelle auf der Rennstrecke. Wer neu einsteigt, lernt die sportliche Sitzposition und das direkte Fahrwerk auf CBR500R oder CBR650R kennen und steigt später um.
Die CBR1000RR-R Fireblade SP hat 1000 ccm und rund 160 kW. Honda hat Ansaugsystem, Zylinderkopf und Übersetzung überarbeitet, damit sie im mittleren Drehzahlbereich stärker zieht und kräftig aus Kurven beschleunigt. Die CBR600RR ist ein Vierzylinder mit 599 ccm und 89 kW, für die Rennstrecke entwickelt und für die Strasse angepasst.
Die CBR650R bringt Vierzylinder-Charakter in die Mittelklasse: 649 ccm, 70 kW, ein an der Fireblade orientiertes Design und die Honda E-Clutch, die auf Wunsch das Kuppeln übernimmt. Die CBR500R (471 ccm, 35 kW) kombiniert einen Zweizylinder mit einer Upside-down-Gabel von Showa sowie zwei Bremssätteln in radialer Montage; auch sie gibt es mit E-Clutch.
Die CBR500R nutzt eine auf Beschleunigung abgestimmte Motorsteuerung, ein vernetzbares TFT-Display sowie die Traktionskontrolle HSTC. Bei der CBR650R betont Honda den Klang des Reihenvierzylinders und eine kräftige Leistungsentfaltung über den gesamten Drehzahlbereich; dazu kommt ein neues TFT-Display.
Auch die Eckdaten zeigen die Unterschiede. Laut Händlerdaten erreicht die CBR600RR 255 km/h, die CBR650R 197 km/h und die CBR500R 176 km/h. Der Tank fasst bei der CBR600RR 18 Liter, bei der CBR500R 17,1 Liter, bei der Fireblade SP 16,5 Liter und bei der CBR650R 15,4 Liter.
Die Sitzposition eines Supersportlers ist Geschmackssache und muss zu Ihrer Statur passen. Planen Sie deshalb vor dem Kauf eine Testfahrt mit dem offiziellen Händler Honda Motorrad Zürich ein, am besten auf einer Strecke mit Kurven und etwas Stadtverkehr. Auch zu Leasing und Service gibt der Händler Auskunft.
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Für Fireblade SP und CBR600RR die Kategorie A. Die CBR500R mit 35 kW und die CBR650R in der Variante bis 35 kW sind mit Kategorie A beschränkt fahrbar; die CBR650R mit 70 kW braucht Kategorie A.
Sie ist ein Sportmotorrad der Mittelklasse: Vierzylinder mit 649 ccm und 70 kW, Design an der Fireblade orientiert. Sie ist weniger auf die Rennstrecke ausgerichtet als CBR600RR und Fireblade SP und wird mit Honda E-Clutch angeboten.
Die CBR1000RR-R Fireblade SP hat 1000 ccm und rund 160 kW. Die Höchstgeschwindigkeit wird in den Händlerdaten mit 299 km/h angegeben – ein Wert, der nur auf der Rennstrecke Bedeutung hat.
Die CBR500R mit 35 kW. Sie ist mit Kategorie A beschränkt fahrbar, bietet HSTC und ist mit E-Clutch erhältlich. Wer mehr Leistung möchte, wechselt später auf die CBR650R.
Kurze Touren ja, doch die sportliche Sitzposition belastet Handgelenke und Nacken auf langen Etappen stärker. Für Reisen eignen sich Sporttourer wie die CB1000GT oder ein Naked Bike mit aufrechter Haltung besser.
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